Ich hasse Mathe!

"Ich hasse Mathe!" hört man oft. Find ich voll schade. Mathematik ist sehr nützlich und bei solchen Sätzen weiß ich, dass der Schüler das noch nicht "gesehen" bzw. erfahren hat.

 

Versucht man die Nützlichkeit von Mathe zu zeigen, hört man bedauernswerter Weise den nächsten Satz: "Wozu brauche ich das?" (außer man wird Mathe-Lehrer).

 

Eine zufriedenstellende Antwort habe ich noch nicht gefunden. Grob habe ich folgende Varianten versucht:

  1. Ein Beispiel geben wofür man das momentan behandelte Thema braucht.
    Es gibt zwar Beispiele, aber man bewegt sich damit fast immer zu einer Diskussion hin ala "Ich muss doch die breite des Flusses als Polizist nicht selber berechnen." oder "Als Planer von Veranstaltungen kann ich auch einfach jemanden fragen, wie teuer ich die Getränke machen muss."
    Endlose Diskussionen. -.-
  2. Antworten, dass man je erfolgreicher man ist entsprechend mehr Mathe benötigt.
    Für manche zufriedenstellend. Für die "Superstars" von morgen eher weniger.
  3. Meinen, dass man Mathe überhaupt nicht brauchen würde. Es käme lediglich darauf an herauszufinden, wer sich 3 Sachen merken und damit dann Aufgaben lösen kann. Ein Aussieben quasi.
    Die Antwort lenkt den Fokus direkt auf die Sachen, die man sich merken muss, aber hat für die Einstellung zur Mathematik keinen positiven Effekt.

Mich interessiert mittlerweile wer wann zu welchem Zwecke was aus der Mathematik benötigt.

Eine Seite mit Zitaten von Vorbildern der Schüler fänd ich super.

Sowas wie:

Verkauf meiner Alben im November um 10% gestiegen.

Ferrari bestellt. - Beyoncè

Na ok. In der Form wird das wohl eher weniger was. Aber so in die Richtung? Ob sich da irgendwann etwas machen lässt?

 

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