Mathematik und ihre Werkzeuge

Ich bin ein Fan davon das Rechnen mit Brüchen, Umformen von Termen und das Lösen von Gleichungen in Schüler förmlich hinein zu prügeln. Den Sinn lasse ich dabei völlig weg.

"Löse nach x auf! Mehr interessiert erstmal nicht!"

 

Beispiel: Bei gegebenem Flächeninhalt eines Kreises den Radius bestimmen.

Schüler liest die Aufgabe.

Fragt: "Wie soll ich das machen?"

Gegenfrage: "Kennst du eine Gleichung bei der Radius und Flächeninhalt dabei ist?"

 Schnell ist diese Gleichung gefunden und der Schüler erkennt (von allein oder mit Hilfe), dass er Umstellen muss.

Bis zu diesem Punkt ist bei einigen Schülern (vor allem die mit geringer Frustrationstoleranz) die Luft bereits raus.

Schließlich haben sie eine Aufgabe gelesen, die sie nicht interessiert, und eine Frage formuliert, was zu tun sei.

Durch eine Gegenfrage wurden sie zum Denken angeregt und haben eine Gleichung suchen müssen.

Durch noch mehr Aufwand (mal mehr, mal weniger, je nach Schüler) haben sie festgestellt, dass die Gleichung umgestellt werden muss.

Wenn jetzt noch neues Wissen dazukommt, platzt bei einigen der Kragen. Zu viel auf einmal.
Enorm wichtig, dass das Werkzeug vorhanden ist. Finde ich. Ist das in Ordnung?

Vielleicht kann man das auch anderes herum machen?!

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